Anhang 3. Zur Empirie des weltgenetischen Rekursionsgesetzes und seiner Akutheit

A3.1 Die Korrelation von Populationszahl und Weltdifferenzierung

A3.2 Frontierverschiebung und Höherintegration: Zur Fortführung des Zivilisationsprozesses in China

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Generative Realitäten I. Die Technologische Zivilisation als neue Achsenzeit und Zivilisationsstufe. Eine Anthropologie des 21. Jahrhunderts, Weilerswist: Velbrück Wissenschaft 2019, S. 688-693.


Anmerkung: Die in Anhang A3.2 kursorisch angeführten historischen Ansätze sollten die These der fundamentalen Bedeutung des (Wieder)Aufstiegs Chinas für die Entwicklung hin zur Technologischen Zivilisation plausibilisieren und dienten lediglich als Einstiegspunkte zu diesem Zusammenhang. Wenn auch die These sich nach intensiveren Studien zur kulturevolutionären Aufarbeitung der Geschichte Chinas nach wie vor aufrecht halten lässt, so erweist sich jedoch eines der im Anhang herangezogenen Indizien, nämlich Mitterauers Rückführung des Unterschieds zwischen den Entwicklungen Chinas und des Westens auf die Form der Agrarkultur, als unzureichend (vgl. Löffler, 2019, S. 692, Ziff. 9; Michael Mitterauer, „Roggen, Reis und Zuckerrohr – Drei Agrarrevolutionen des Mittelalters im Vergleich“, in: Saeculum 52/II, 2001, S. 245-265). Eine detaillierte Kritik an Mitterauers Erklärung, die vor allem dessen schiere Unkenntnis technik- und ökonomiehistorischer Daten und Fakten herausstellt, legte Raimund Kolb vor (vgl. Raimund Kolb, “About Figures and Aggregates: Some Arguments for a More Scrupulous Evaluation of Quantitative Data in the History of Population and Agriculture in China (1644-1949)”, in Rolf Peter Sieferle, Helga Breuninger (Hrsg.), Agriculture, population and economic development in China and Europe, Stuttgart: Breuninger Stiftung GmbH, 2003, S. 200-275, S. 206ff.).